Mein Sommer am Barumer See
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28. Juni

Sommer ist anders. Grau eröffnet sich der Tag. Allein der Anblick des Himmels macht frieren. Doch der Blick auf das Thermometer belehrt mich: ganze 16°C Außentemperatur, also keine Ausrede, nicht Schwimmen zu gehen, etwa wie gestern bei 10°C. Also nichts wie in den Badeanzug, Bademantel überziehen, das Handtuch nehmen und los, die paar Meter bis zum See. Heute habe ich auch noch den Fotoapparat in der Tasche. Und es lohnt sich. Nicht nur dass mich schon auf dem ganzen Weg das wundervollste Vogelkonzert begleitet. Als sich die Wasserfläche meinem Blick öffnet, scheint es, als habe die Natur einen Spiegel ausgebreitet, um sich zu betrachten. Nicht eine Bewegung erschüttert die Fläche, jeder Baum, jeder Halm, ja, jedes Blatt findet sich selbst in die Tiefe des Sees wieder.
 Ich komme mir wie ein Eindringling vor. So sehr ich mich auch bemühe, mich der Ruhe des Stilllebens  anzupassen: Meine Bewegungen erreichen Welle um Welle das andere Ufer. Und in die wandernden Wellenberge tauchen die Spiegelbilder des Schilfsaums, der Bäume, des Strandes aus der Tiefe des Wassers auf, rollen voran und verbinden sich an der Uferkante wieder mit ihren stofflichen Brüdern und Schwestern.
Ich verlasse das Wasser. Als ich abgetrocknet bin und mich auf den Rückweg mache, hat der See mich bereits wieder vergessen.

28.6.12 12:49
 
Letzte Einträge: 25. April 2013, 5. Juni 2013, 5. Juni 2013


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