Mein Sommer am Barumer See
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21. Juli

 

Dass das Leben mitunter Umwege geht, ist keine besonders neue oder gar originelle Entdeckung. Trotzdem ist man immer wieder überrascht, wenn sich plötzlich ein eingeschlagener Weg als Sackgasse erweist und es heißt: stopp, hier geht es nicht weiter, bitte wenden.
Nicht leicht, das zu verdauen, da hilft es nur, den Kopf freibekommen, im wahrsten Sinne des Wortes Platz schaffen für neue Impulse.
Was wäre ein probateres Mittel, als kaltes Wasser und Bewegung? Ich muss in den See, schwimmen, schwimmen, bis die Gedanken aufhören. Leicht trägt mich das Wasser. Egal wohin, einfach nur schwimmen, konzentrieren auf die Bewegung, die Atmung: ein, aus, ein, wieder aus. Im ewigen Wechsel von Sterben und Auferstehen. Alles scheint mir Symbol für die unergründlichen Wege des Lebens. Als ich wende, ist die Leichtigkeit des Schwimmens dahin. Der Wind bläst mir ins Gesicht, die Gischt der Wellen spritzt an mir hoch bis in die Augen, trübt mir den Blick. Ich schlucke Wasser.
Doch irgendwann komme ich wieder in den Windschatten und ruhe ein wenig aus, beobachte die Schwalben in ihrem Auf und Ab. Der Sommer ist noch lange nicht vorbei, auch wenn es nicht immer so aussieht.
Gestärkt entsteige ich dem Wasser, schaue nach vorne, wo irgendwo etwas Neues wartet.

21.7.12 18:56
 
Letzte Einträge: 25. April 2013, 5. Juni 2013, 5. Juni 2013


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